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15. April 2017
Wuidarra
Wuidarra
Wuidarra
Wuidarra

Alexander Huber

Der Wuidarra ist unserer Mundart der Wildschütz oder Wilderer und seit dem 15. April auch eine Route am Schattenpfeiler des Kleinen Barmsteins. Nach der ersten Begehung dieser 45 Meter langen Zehnplus gelang mir dann zwei Wochen später noch die ebenso beeindruckenden wie langen Routen „Steinwild“ und „Steinwüste“ im unteren zehnten Grad.

Der Kleine Barmstein ist zwar klein, aber fein. Er findet sich in der Scheffau bei Marktschellenberg und es ist sicher nicht verkehrt, wenn ich es heute als mein Hausklettergebiet bezeichne. Denn die Nordwand vom „Kloan Barmstoa“ ist ein Reich des zehnten Grades mit einem ganzen Haufen von anspruchsvollen und exponierten Routen.

Die letzte Ausgabe der „Klettern“ zeigt Michi Kemeter bei der ersten Wiederholung der „White Magic“, eine der vielen Routen an der Schweizerplatte. In der Nordwand findet man verteilt über die verschiedenen Sektoren nicht weniger als 30 Routen im zehnten Grad.

16. March 2017
Die Schweizernase
Die Schweizernase
Die Schweizernase
Die Schweizernase
Die Schweizernase

Alexander Huber

Am 15. und 16. März 2017 gelang mir zusammen mit Dani Arnold und Thomas Senf die Erstbegehung einer neuen Route an der Zmuttnase der Matterhorn Nordwand.

Am ersten Tage kletterten wir zehn Seillängen auf der klassischen Gogna-Route bis zum einem kleinem Absatz direkt unter den größten Überhängen der Zmuttnase. Abends kletterten wir noch zwei Seillängen auf der Gogna-Route bis diese der markanten Riesenverschneidung folgt. Hier kletterten wir eine erste schwierige Seillänge direkt in den Überhang hinein.

Wir fixierten unsere zwei Seile und biwakieren auf dem kleinen Absatz. Spartanisch, aber strategisch perfekt. Luxus gibt es keinen, jeder kauert und friert mehr oder weniger dem Morgen entgegen. Winter!

Am nächsten Morgen ging es durch den Überhang. Extrem steil, Cliffs, Birdbeaks und Messerhaken, Keile und Friends. Zwei Seillängen hakentechnisches Klettern vom Feinsten. Und so steil wie der Überhang ist, so abrupt ist der Wechsel ins typische, geneigte Gelände der Nordwand. Am späten Nachmittag erreichten wir den exponierten Gipfel des Matterhorns. Die Schatten werden langsam lang, genauso wie der Abstieg. Der Tag geht, die Erinnerung bleibt!

 

ECKDATEN

Matterhorn, 4.478 Meter, Walliser Alpen 

Schweizernase
Matterhorn Nordwand, 1.100m, VII+/A4

Erstbegehung
15./16.03.2017, Alexander Huber (GER), Dani Arnold (CH), Thomas Senf (CH)

23. September 2016
BEFREIUNG DER „SUEÑOS DE INVIERNO“
BEFREIUNG DER „SUEÑOS DE INVIERNO“
BEFREIUNG DER „SUEÑOS DE INVIERNO“
BEFREIUNG DER „SUEÑOS DE INVIERNO“

Alexander Huber

Wofür die Erstbegeher José Luis García Gallego und Miguel Ángel Díez Vives im Winter vor 33 Jahren noch 69 Tagen benötigten, brauchte das deutsche Kletterduo Alexander Huber (47) und Fabian Buhl (25) gerade mal 9 Stunden: sie befreiten die berühmt-berüchtigte Route „Sueños de Invierno“ (zu Deutsch Winterschlaf) am asturischen Monolith Picu Urriellu – in Kletterkreisen besser bekannt als „Naranjo de Bulnes“ – und sorgten damit für Aufsehen in ganz Spanien…

Alpine Höhepunkte – Sueños de Invierno
16. July 2016
CARPE DIEM
CARPE DIEM